Sommerlicher Wärmeschutz Praxiswissen

Die warme Jahreszeit steht bevor. Viele freuen sich auf laue Sommerabende, an denen man in kurzen Hosen die Abendsonne auf Terrasse oder Balkon in gemütlichen Loungemöbeln genießen kann. Innen im Haus hingegen wünscht man sich kühlere Temperaturen, um nach dem Sonnenbad oder einem langen Arbeitstag einen angenehmen Ausgleich zu finden.

Der Klimawandel und daraus resultierende längere Hitzeperioden sind auch in unseren gemäßigten Breiten längst Realität. Deshalb gewinnt der sommerliche Wärmeschutz bei Gebäuden an Bedeutung. Wer im Homeoffice arbeiten oder Hausaufgaben machen will, tut sich mit Wärme im Haus schwer. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Raumtemperaturen über 24 Grad Celsius im Sommer die Konzentration deutlich einschränken.

Für ein optimales Innenraumklima gibt es nicht den einen Faktor, auf den man achten muss. Vielmehr sind es drei wesentliche Punkte, die die Temperatur im Haus beeinflussen: Sonneneinstrahlung an den Fenstern, die baulichen Rahmenbedingungen und das Verhalten der Bewohner. Gerade Letzteres hat jeder selbst in der Hand: elektrische Geräte, Beleuchtung, die Zubereitung eines warmen Mittagessens – all das erwärmt den Innenraum.

Richtig lüften,
statt aufheizen

Auch die richtige Strategie bei der Lüftung der Räume hilft: Fenster nur öffnen, wenn es draußen kälter ist als drinnen. Kurz gesagt, nachts wird gelüftet, ab dem späten Vormittag und am Nachmittag bleiben die Fenster im Sommer besser geschlossen. Idealerweise verschattet man die Fenster außen, denn ist der Sonnenstrahl erst einmal durch das Fensterglas im Haus, kommt auch die Wärme mit. Ein Vorhang im Innenraum hilft also nur bedingt.

Licht rein,
Sommerhitze raus

Besonders geeignet sind außen angebrachte Lamellen-Jalousien, die man quer stellen kann. So kommt Licht ins Haus und man braucht keine Beleuchtung (die wieder Wärme erzeugt), aber die Sonne bleibt draußen. Trotz Verschattung dringt durch die Fenster ein relativ großer Anteil der sommerlichen Wärme ins Haus. Daher sollte schon bei der Planung des Eigenheims auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fensterflächen und Zimmergrößen im Haus geachtet werden.

Nicht zuletzt spielen die baulichen Voraussetzungen eine große Rolle beim Hitzeschutz. Mit der richtigen Dämmung in Dach und Fassade schafft man optimale Rahmenbedingungen. Während in alten Häusern mit einer ungedämmten Gebäudehülle die steigenden Temperaturen nahezu ungehindert die Schichten passieren, sorgt eine gute Außendämmung für wirksamen sommerlichen Wärmeschutz. Die Holz-Weichfaserplatten, die Kinskofer an die Holz-Lehm-Häuser baut, zählen dazu. Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen ist das Material sehr schwer. Viele Baufamilien können den Effekt aus eigener Erfahrung bestätigen.

Schwere Hülle,
kühler Kopf

Holz ist ein hervorragendes Dämmmaterial – durch seine dichte Struktur dringt die Hitze im Sommer nur sehr langsam ins Hausinnere vor. Man kann sich das vorstellen wie bei einer dicken, schweren Decke: Außen spürt man die Sonne schon, innen bleibt es aber lange angenehm kühl. Versuche mit der NaturMassiv-Wand von Kinskofer zeigen, dass es etwa 16 Stunden dauert, bis simulierte Mittagssonne durch die Wand den Innenraum erwärmt. Bei anderen Wandaufbauten und Dämmstoffen geschieht dies bereits nach der Hälfte der Zeit.

Neben dem Verhalten der Bewohner haben vor allem die baulichen Gegebenheiten einen Einfluss auf den sommerlichen Wärmeschutz im Haus. Sprechen Sie dieses Thema bei einem der nächsten Kontakte gerne direkt an.

Gut zu wissen:

Welche Wärme produzieren die Bewohner? Das hat Einfluss auf die Temperatur im Haus.

Mit Raffstores lässt man im Sommer Licht ins Haus, die Sonnenstrahlen bleiben draußen.

Schwere Dämmstoffe sorgen für wenig Wärmedurchlass und damit für angenehme Temperaturen im Haus.